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DRK-Notfallsanitäter-Auszubildende zu Besuch bei den Höhenrettern der Feuerwehr Balingen

DRK-Kreisverband Zollernalb e. V. informiert

Fotos: DRK-KV

Im Rahmen ihrer Projektarbeit, die die auszubildenden Notfallsanitäter im Rahmen ihrer Ausbildung absolvieren, entschieden sich die frisch gestarteten Auszubildende für die "Höhenretter der Feuerwehr Balingen".

Am vergangenen Montag hatte die "Spezialeinheit" der Feuerwehr Balingen ihren turnusmäßigen Übungsabend. Diese Gelegenheit nahmen die Auszubildenden wahr und besuchten diese. Der Leiter der Höhenretter, Thorsten Breisch, begrüßte die Anwesenden und ging sogleich auf die Einsatzschwerpunkte der Retter ein.

Diese beziehen sich auf höhere Gebäude, Baukräne und ähnliches, die mit der Drehleiter so nicht zugänglich sind. Aber nicht nur in die Höhe sind die Retter Spezialisten, sondern auch in die Tiefe, was an diesem Abend noch eindrucksvoll demonstriert wurde.

So wurde zunächst durch Notfallsanitäter und Mitglied der Höhenretter, Pascal Springer, das Equipment und medizinische Material vorgestellt. In der Folge wurde dann am Feuerwehrturm in acht Meter Höhe ein Notfall simuliert, bei dem die Auszubildenden involviert wurden.

Zunächst sicherten die Höhenretter den Patienten. Diesen Part übernahm Daniel Ritzmann, Notfallsanitäterauszubildender im dritten Lehrjahr und ebenfalls Mitglied der Höhenretter. Anschließend wurde Carolin Lohner als Auszubildende im ersten Lehrjahr in den "Klettergurt" der Höhenretter gespannt. Gut gesichert konnte sie so zu dem Notfallpatienten hochklettern.

Immer wieder wurden die Aktionen für kurze "briefing´s" unterbrochen, dadurch wurde die Arbeit der Höhenretter noch feiner erklärt. Nachdem der Patient in der Höhe versorgt war, wurde dieser in der Schleifkorbtrage zusammen mit der Auszubildenden sicher auf den Boden abgelassen. Nachdem alle Retter wieder am Boden vereint waren, fand eine Nachbesprechung statt.

Der zweite "Einsatz" führte die Mannschaft an das "Zollernschloß" in Balingen. Hier war die Übungsannahme, dass eine Person über die Mauer zur Eyach hinunter gestürzt sei. In rund sieben Meter Tiefe galt es diese Person zu retten. Zunächst wurde wieder ein Retter der Feuerwehr zum Patienten abgelassen, ehe dann das DRK zum Notfallpatient gesichert abgelassen wurde.

Auch bei diesem Szenario wurde wieder sehr viel Wert auf Teamarbeit und Kommunikation gelegt. Über den Aufbau eines sogenannten "Dreibein" konnten Patient und Retter sicher nach oben transportiert werden.

Der Ausbildungsbeauftragte für den Rettungsdienst des DRK-Kreisverbandes Zollernalb e. V., Wolfgang Dieter, bedankte sich anschließend bei den Höhenrettern für diese gelungene Vorstellung. Weitere gemeinsame Übungen wurden an diesem Abend gleich besprochen. Von daher dürfen sich die auszubildenden Notfallsanitäter auf eine spannende und lehrreiche Ausbildung beim DRK freuen.

Die Bilder zeigen die DRK-Auszubildende Carolin Lohner und Daniel Ritzmann bei den Übungen.

1. August 2018 15:39 Uhr. Alter: 14 Tage